Training: Die Trainingssteuerung
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Das Training beginnt Trainingspläne Der Feldtest ist geschafft. Und wie geht es weiter? Wir stellen vier Trainingpläne zur Wahl. Der Trainings-Umpfang reicht von "miinimal" bis "hoch". Trainingspläne von KW 46 / 2009 - 01 / 2010 |
Sie müssen selbst entscheiden, welchen Trainings-Umfang Sie realistisch in Ihren Alltag integrieren können: |
In den nächsten Tagen gibt es hier neue Trainigspläne minimal: 4-6 Stunden pro Woche (Trainingsplan D) PDF hier (KW 46/09 - 01/10) gemäßigt: 5-7 Stunden pro Woche (Trainingsplan A) PDF hier... (KW 46/09 - 01/10) mittel: 6-8 Stunden pro Woche (Trainingsplan B) PDF hier... (KW 46/09 - 01/10) hoch: 6-9 Stunden pro Woche (Trainingsplan C) PDF hier... (KW 46/09 - 01/10) |
| Weniger ist manchmal mehr! Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Ein sprunghafter Anstieg in der Trainingsquantität führt zu Sportverletzungen. |
| Gesund ins Ziel Der Trainingsplan D, richtet sich an Läufer, die ohne eine Zielzeit den Marathon laufend beenden möchten. Zeitmanagement/Woche: ca. 5:30 Std., min. 4:45 Std., max. 6:00 Std. Wochenkilometer: durchschnittlich 50 bis 60 Die wesentlichen Punkte sind: |
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Es sei an dieser Stelle aber nochmals betont, dass es sich beim Trainingsplan D nur um eine Minimal-Trainingsplanvariante handelt, die allenfalls ausreichend ist, den Läufer gerade eben auf die Streckenlänge von 42 km, nicht jedoch auf eine dem potentiellen Leistungsvermögen entsprechende Marathonzielzeit vorzubereiten. |
| Den Trainingsplan A, |
An den Trainingsplan B, |
Der Trainingsplan C, |
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FSW, GA 1, GA 1/2, GA 2, WSA - Trainingsintensitäten für das Marathon-Training FSW - Fettstoffwechsel-Training Die Intensität beträgt 60 bis 70 % der maximalen Herzfrequenz (Hfmax.). Das marathonspezifische FSW-Training wird in sehr geringer Intensität, aber lang andauernd ausgeführt. Hier entwickelt sich Ihre Fähigkeit, jenseits der 30 km bei erschöpften Kohlenhydrat-Reserven auf die Energiegewinnung aus der Fettverbrennung umzuschalten und somit nicht im Lauftempo einzubrechen und den Marathon in gleichmäßigem Tempo zu Ende zu laufen. Langsame „Traber“ benötigen im FSW 8:00 min/km, wohingegen die flinken „Hirsche“ auch im FSW ein 5:00 min Tempo pro km laufen. Da die langsamen Läufer in drei Stunden nur auf 22,5 km kommen, absolvieren sie keine ausreichend langen Trainingseinheiten. Die flinken „Hirsche“ bringen es in drei Stunden auf 36 km. Das birgt die Gefahr, durch zu viele Kilometer zu stark zu ermüden und somit in ein Übertraining abzurutschen. Deshalb sind die FSW-Läufe nicht in Stunden, sondern in Kilometer im Trainingsplan angegeben. Hierdurch soll das oben aufgeführte Problem abgefedert werden. Trotzdem sollten die langsamen Traber nicht 30 x 8min = 4 Stunden laufen. Auch solche langen Laufeinheiten können zum Übertraining führen. |
Daher gilt folgender Grundsatz: Nach einer Laufstrecke von 30 km oder |
| Eine Ausnahme stellt der 34 km Kilometer Landschaftslauf dar, den wir am 10.04.2010 anbieten werden. |
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GA 1 - Grundlagen-Ausdauer Trainings-Stufe 1 Die Intensität beträgt 65 bis 80 % der maximalen Herzfrequenz (Hfmax.). In dieser Stufe trainieren Sie hauptsächlich. 70 bis 80% Ihres Trainings verbringen Sie in diesem Bereich, um die Grundlagen für Ihre Ausdauer zu legen. Die Energiebereitstellung erfolgt im Wesentlichen aus der aeroben (mit Hilfe von Sauerstoff) Kohlehydratverbrennung und zu einem geringeren Anteil auch der Fettverbrennung. |
Um Ihre Kraft und Schnelligkeit zu steigern und die läuferischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln, ist ein Training in höheren Intensitäten erforderlich. Der Trainingsumfang in diesen Intensitäten sollte 10 bis 25 % nicht überschreiten. DieWirksamkeit der intensiveren Trainingseinheiten hängt entscheidend vom Niveau der gut ausgeprägten Grundlagenausdauer ab. Wirklich besser und schneller werden Sie durch intensiveres Training also nur, wenn Sie sich eine solide Grundlagenausdauer antrainiert haben. Sie ist der Nährboden für die Saat der intensiven Trainingsreize. Ohne Nährboden trägt das intensive Training keine Früchte. |
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GA 1/2 - Grundlagen-Ausdauer Trainings-Stufe 1-2 Die Intensität beträgt 75 bis 85 % der maximalen Herzfrequenz (Hfmax.) Das GA 1-2 (sprich G-A-eins-zwei) liegt in der Intensität zwischen dem GA1 und dem GA2. Der Energiebedarf des Lauftempos ist so groß, dass zusätzlich zur sauerstoffgestützten Verbrennung von Zucker noch weitere Energie durch Zuckerverbrennung ohne Sauerstoff (anaerob) bereitgestellt werden muss. Hierbei entsteht das Salz der Milchsäure (Laktat). Die Bildung von Laktat ist bei diesem Lauftempo noch gemäßigt und pendelt sich in einem Fließgleichgewicht zwischen Bildung und Abbau ein. So steigt der Laktatwert nicht in kritische Bereiche und begrenzt die Leistungsfähigkeit der Muskulatur auch über Stunden körperlicher Tätigkeit nicht. In diesem Leistungsbereich kann ein Marathon unter Wettkampfbedingungen gelaufen werden. |
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GA 2 - Grundlagen-Ausdauer Trainings-Stufe 2 Die Intensität beträgt 80 bis 90 % der maximalen Herzfrequenz (Hfmax.). Im GA 2 wird das Lauftempo noch weiter gesteigert, die anaerobe (ohne Sauerstoff) Energiebereitstellung nimmt zu und der Laktatwert steigt. Mit zunehmender Milchsäurekonzentration übersäuert der Muskel, der Stoffwechsel blockiert und die Leistungsfähigkeit bricht ein. In dieser Intensität sind Tempoläufe und Wettkämpfe bis zum Halbmarathon bestreitbar. Sie können das GA2 Training in den angegeben Trainingszeiten am Stück absolvieren. Wer möchte, darf aber auch Intervalle laufen. So kann innerhalb eines Trainingsmit 45 min GA1 + 15 min GA2 z.B. in folgender Weise trainiert werden: 20 min GA1 zum Einlaufen, |
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WSA - Wettkampspezifisches Ausdauer-Training Die Intensität beträgt > 90 % der maximalen Herzfrequenz (Hfmax.). Im WSA wird das Tempo maximal gesteigert und die Muskulatur starken, aber kurzen Trainingsreizen ausgesetzt. Der Laktat-Spiegel steigt noch höher. Hier bilden sich Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Kraft und Laktat-Toleranz aus. Im Training bevorzugt man in dieser Intensität kurze schnelle Laufintervalle mit eingeschobenen Gehpausen oder Tempoläufe bis 5 km. Das Intervalltraining im WSA kann auch auf der Bahn absolviert werden. Klassisch ist hier das 700 m Training. Das bedeutet 700 mim WSA laufen und dann 100 m Gehpause. Ab der 800m Marke beginnt das nächste 700 m Laufintervall im WSA. Das Schöne an diesem 700 m-Training ist, dass das Lauftempo über 700 m in Minuten und Sekunden, exakt dem Lauftempo entspricht, das Sie im Marathon über Stunden und Minuten benötigen. |
| Hier... finden Sie eine Liste der Trainingbereiche als PDF |
| Quelle: Text; Dr. med. M. Fritz / Marathon-Trainingshandbuch 2009 Foto:©fotolia, herz - kreislauf © manu #3193957 |


































































































































