Laufberichte: Marathon in Dresden
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Marathon in Dresden am 18.10.2009 Was sind schon Zeiten .... wir können länger! Trotz Teufelchen auf der Schulter, Schnee, Kälte und Dauerregen ist Inge in Dresden gut gelaufen. (Inge Kühnen) |
14.10.09 Ankunft in Dresden. 15.10.09 es hat geschneit, das Thermometer zeigt „-1 Grad“. 16.10.09 Habe die Startunterlagen pünktlich abgeholt. 17.10.09 Dauerregen, es ist wärmer geworden „+2 Grad“. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht ist am Sonntag Sonnenschein. |
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18.10.2009 Heute ist der GROSSE TAG „+ 4 Grad“ und Regen....o.k., das wird kein Hitzelauf Da stand ich nun in der warmen Tiefgarage der Kongresshalle in Dresden. Mit mir ca. 8000 andere Läufer. Den größten Anteil bildeten die 10-km-Läufer und die HMs. Immerhin wollten 2000 Läufer doch den Marathon wagen. Von meinem Marathonteam- Ratingen ist keiner mit nach Dresden gefahren. Somit war ich alleine unterwegs beim Dresden-Marathon , meinem VIERTEN. Ab Kilometer 30 ist man das ja sowieso. |
Zu meiner großen Unterstützung hat mich mein Mann Lothar begleitet.... das war toll. Außerdem habe ich einen großen Koffer mit guten Wünschen und netten Worten von meinem Team mit auf den Weg bekommen. Danke ...das tat gut. |
Nachdem ich die“ Kleiderfrage“ : Was ziehe ich an...???... mit Klaus geklärt hatte... „ nicht zu warm“... war sein Tipp.....,stand ich in meiner Optimalbekleidung (3/4 Hose, Hemd mit kurzem Arm, selbstgeschneiderten Armstulpen und einer Wegwerfjacke ) am Start. Es war frisch, aber meine Gefühlslage war gut und optimistisch. Der Startschuss fiel pünktlich um 10:00 Uhr. Nach den ersten 500 – Metern....das darf doch nicht wahr sein. Ein leichtes ziehen am rechten Bein .....Achillessehne ? Ruhe bewahren und gleichmäßig im 6 - er -Tempo einlaufen. Es wird besser. Wird es so bleiben? Es geht gut. Die Zeit im Kopf 4:30 h wäre schön. Was habe ich gelernt? Geh die Sache nicht zu schnell an.Alles ist gut. Die 10-km-Läufer verlassen mich. Jetzt habe ich Platz. Die Wegwerfjacke bleibt am Straßenrand liegen. Heiß ist mir nicht , es regnet ab und zu. Das Kopfsteinpflaster ist nass und glatt. Erfreuliche Feststellung, meine Armstulpen erweisen sich als optimale Bekleidung. |
Das kleine Teufelchen Tja und dann war es soweit. Beim überqueren der HM - Matte (1. Hälfte 2:10 ). Die Oberschenkel meldeten sich. Schmerz. Das war neu für mich. Hier hatte ich noch niemals zuvor Probleme. Ein kurzer Gedanke....“Du könntest hier und jetzt auch aussteigen.“ .....sagte mir das kleine Teufelchen auf meiner Schulter. |
Die HMs verließen mich. Jetzt hatte ich noch mehr Platz . Einige Marathonis kämpften sich weiter...ich war einer von ihnen.Zwischen dem 22. und 29. Kilometer war es nicht so nett. Die Strecke verlief öde und einsam entlang der Elbe. Wenige Leute.....irgendwie kam ich nicht so recht von der Stelle. Die Beine waren schwer, das Teufelchen quasellte dummes Zeug. Plötzlich eine nette Frauenstimme...“das machst du gut“... Die Dresdner sind sehr nette Menschen, stellte ich fest. . So langsam überholte ich mehrere Läufer, denen es gar nicht gut ging und bei mir.... „es lief wieder“. |
Inge, du siehst gut aus Jetzt wollte ich nur noch ankommen. Eine SMS in meiner Tasche. „Inge, du siehst gut aus. Du bist nicht alleine. Im Ziel warten viele Leute in Gedanken auf dich .“ WOU.. wenn das mal nicht motivierend ist. Danke Klaus. So lief dann mal die „Eine“ und mal der „Andere“ aus meinem Marathonteam gedanklich mit mir zum und ins Ziel. |
Einer hatte es auch in der Kälte und Nässe ausgehalten. Mein Mann. „Da bist du ja“, Danke an mein Team, für die netten Glückwünsche, die ich nach dem Marathon von Euch „Was sind schon Zeiten .... wir können länger ....“ Was bleibt ist der Stolz..... Der nächste Marathon kommt bestimmt.... Eure iNGE |
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| Quelle/Fotos: Privat, www.dresden-marathon.de |































































































































