Laufberichte: Halbmarathon Himmelgeist
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Halbmarathon Himmelgeist 04.07.2009 Himmelgeist war eine Reise wert - und das nicht nur in sportlicher Hinsicht. (Klaus Lenzen) |
Zunächst zum Sportlichen Der Halbmarathon in Himmelgeist ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Er mausert sich so langsam zu einer „Kultveranstaltung“. Obwohl über 700 Starter auf die Strecke gegangen sind, haben dieser Lauf und das ganze Umfeld seinen familiären Charakter nicht verloren. Ist schon eine besondere Atmosphäre, wenn zu früher Morgenstunde dieses verträumte Örtchen zum Leben erwacht und an jeder Ecke die Vorbereitungen für das „große Ereignis“ im Gange sind. Kult ist sicherlich auch das Warten des Starterfeldes auf den Linienbus der die Startlinie erst passieren muss, bevor die Läufer auf die Strecke gehen können. Etwas verspätet um 8:05 wurde der Busfahrer und eine sehr überschaubare Anzahl von Fahrgästen (zwei) mit der traditionellen La Ola-Welle begrüßt. Die Strecke war landschaftlich sehr reizvoll. Häufig auf dem Deich, links- und rechtsrheinisch, über die Süd- und die Fleher–Brücke, es gab viel zu sehen. Allerdings waren die äußeren Umstände schweiß- und pulstreibend. Zum Glück gab es doch größere Abschnitte im Schatten – und das war auch gut so. Bei diesen Temperaturen war „angepasstes Laufen“ angesagt, mit der Pulsuhr kein Problem – sie zeigt uns ja immer den „rechten Weg“ auf. Die gelb-schwarzen Rp-ler waren reichlich vertreten. Ein freundliches „Mönchengladbacher Hallo“ oder eine temporäre „Viersener Begleitung“ war da für uns Ratinger immer möglich. |
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Günter Gewinnt Altersklasse - Ralf läuft Bestzeit Die sportliche Bilanz konnte sich sehen lassen. Günter hat in 1:52 „natürlich“ die AK M65 gewonnen, wir haben nichts anderes erwartet…Für Regina (2:07) und Angelika (2:16) war das Halbmarathon-Debut kein Problem. Wer ein ganzen kann, der kann auch ein halben. Ralf ist zu seiner großen Überraschung in 1:49 eine Bestzeit gelaufen, konnte er doch in den letzten Monaten nur 2x in der Woche trainieren. Sein Kommentar: „ am Besten trainiere ich gar nicht mehr“… Birgit (2:17) musste leider verletzungsbedingt viele Gehpausen einlegen, zu viele. Schade, war sie doch vor einem Jahr an gleicher Stelle fast eine halbe Stunde schneller unterwegs. Alexander und ich (1:38) haben uns die 21,1 KM gemeinsam angeschaut, mit dem guten Gefühl, „alles im Griff „ zu haben. Für mich fühlte sich das seit langer, langer Zeit wieder mal nach Laufen an. La-Ola-Welle für ChristophJa, und dann kam natürlich noch unser Christoph. Etwas später (2:36), aber nach einem kräftigen Endspurt haben wir ihn natürlich mit einer La Ola-Welle begrüßt. Der Mikrophonträger war davon so beindruckt, dass er unbedingt ein Interview mit dem Rp-Team aus Ratingen führen wollte. Inge und Günter haben das für uns souverän gelöst. |
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Der gemütliche Teil der Veranstaltung war nicht minder ereignisreich. Viele der Läufer – zum Glück nicht alle… (s.u.) – hatten sich in dem lauschigen Biergarten eingefunden. Die Samba-Trommler gaben noch einmal ihr Bestes und der sehr unterhaltsame und kompetente „Moderator“ führte souverän durch die Siegerehrung und die Tombola. In Himmelgeist werden selbstverständlich die ersten drei Jungs und Mädels geehrt, die waren schon verdammt flott unterwegs. Auf die doch zuweilen sehr langatmigen AK-Pokalübergaben verzichtet man dort, aber dafür gibt eine ganz besondere Ehrung. Die „Wahren Helden“ eines Laufes erfahren hier eine besondere Anerkennung. Diejenigen, die sonst nie auf dem Treppchen stehen, deren Leistung aber die gleiche Anerkennung verdient, wie die der „schnellen Hirsche“, ist ihre Anstrengung, ihr Einsatz nicht minder groß. Also, es gibt einen Pokal für den „Final-Finisher“! Die Letztplatzierte des Laufes wurde aufgerufen – nicht mehr da. Der Vorletzte, ebenfalls nicht und dann… „Christoph Escher vom Rp-Marathonteam Ratingen“!!! Die Freude war riesengroß. Ein Pokal für die Ewigkeit! „Final-Finisher anwesend“, so wurde ihm die Trophäe überreicht. Schön formuliert. Ja und dann gab es noch eine große Tombola. Die Preise wurden von Minute zu Minute attraktiver. Der Mitveranstalter Fortuna Düsseldorf hatte z.B. einige „Aufsteiger-Trikots“ zur Verfügung gestellt. Schade, ich hätte ein solches historisches Stück Alexander von Herzen gegönnt – aber es sollte nicht sein. ![]() Gewinne für Inge und Klaus Dann hat es uns aber doch noch „erwischt“. Inge hat ein „Rundumsorglospaket“ gewonnen. Zwei „Laufbücher“, ein „Henkelpaket“ und als besonderes Highlight einen Gutschein für 2 Personen über ein „Peking-Enten-Menu“ in einem renommierten Lokal auf der KÖ – nicht schlecht… Ganz zum Schluss stand dann der Hauptpreis an, eine Panasonic-Lumix-Kamera. Hab meine Lumix hochgehalten, „ Hab ich schon, könnte aber eine neue gebrauchen“. Der Moderator hat gelächelt… Dann hat er nacheinander sechs (Un-)Glückliche aufgerufen – alle nicht da. Dann die „Sechs, Sechs…“ ich habe die „Drei“ ergänzt – und so war es, die Kamera gehörte mir. Jetzt haben wir gemeinsam gelacht. Die besten Geschichten schreibt das Leben. Ich hoffe, sie ist bei mir in guten Händen. Werde mich bemühen, sie ihrer Zweckbestimmung zuzuführen.. |
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Eine gelungene Veranstaltung Es war also in jeder Hinsicht ein gelungener Ausflug nach Himmelgeist. Kann diese Veranstaltung wirklich empfehlen. Die online-Anmeldung für den 3.Juli 2010 ist schon offen – also warum nicht jetzt schon einen der begehrten Startplätze sichern? (www.lg-himmelgeist.de) Ich habe die Startnummer 67 – klingt „tombolatauglich“… Klaus Lenzen |
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La-Ola-Welle für Christoph




