Laufberichte: Der Honeymoon-Marathon
| 25.09.2011 Berlin Marathon Nach 2001, 2002 und 2008 dieses Mal mit meiner FRAU! Berlin, Berlin, wieder nach Berlin Nachdem wir am 20.09. geheiratet haben, sollte unsere Hochzeitsreise in mindestens zwei Weltstädte gehen.
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Die Wahl fiel uns nicht schwer. Zuerst zum Marathon nach Berlin und dann in die "erstaunlichste Stadt des Universums" Am Samstag den 24.09. gings früh los, denn wir wollten zum Frühstückslauf schon in Berlin sein. Das ist ein toller Auftakt in der Bundeshauptstadt. Wir landeten pünktlich in Tempelhof. Mit dem Taxi ging es zur Unterkunft. Um 9:30 Uhr liefen wir mit 10000 anderen los Richtung Olympia-Stadion. 6km sind gerade genug, damit wir bloss nicht ins Schwitzen kommen. Durch das Marathontor laufen wir in den Innenraum und auf der gegenüberliegenden Seite über die Tribüne wieder hinaus zum Frühstück. Bevor wir das Stadion verlassen, werden wir vom Stadionsprecher entdeckt.
Das Interview wird auf die Anzeigetafel übertragen. TOLL !!!! Nachmittags gings nach Tempelhof zur Marathonmesse, die Startunterlagen holen. Jetzt zurück ans andere Ende der Stadt, in die Julius-Leber-Kaserne. Hier essen wir mit den andern Teammitgliedern in der OHG (Offizierheimgesellschaft) zu Abend. Am Morgen um 5:30 Uhr ist die Nacht zu Ende. Ab 6 Uhr gibt es Frühstück in der OHG. Toll was die alles aufgebaut haben. Wenn wir nur nicht laufen müssten ......Die U-Bahn ist voll mit Läufern. Um 8 Uhr ist der Reichstag erreicht. Nach kurzer Orientierung wissen wir, wo wie unsere Kleiderbeutel abgeben können. Alles ist sehr gut organisiert und ausgeschildert. Die Abgabestelle für die Mädels ist ist ein bisschen abseits. Jetzt heißt es Abschied nehmen. Unsere Startblocks sind unterschiedlich. Um 9 Uhr fällt der Startschuss und laaaangsam setzt sich das Feld mit 40 000 Starten in Bewegung. Schon kurz nach dem Überqueren der Startlinie ist genug Platz um locker einzurollen. Meine Marschroute steht und ich versuche mein Tempo zu finden. Menschenmassen säumen die Strecke und es sollte sich zeigen, dass es auf den ganzen 42,195 km nicht weniger werden. ALLE Berliner sind auf den Beinen. Der Marathon ist in Berlin DAS Sportereignis. An jeder zweite Verpflegungsstation wird warmer Tee gereicht, für meinen empfindlichen Magen genau das Richtige. Km 5, km 10, km 15, km 20. Alles läuft prima und gleichmäßig. Puls knapp über HF min. So kann es weiter gehen. Ab km 30 geht es" nur noch" ;-) zurück. Die Stimmung an der Strecke ist immer noch super. Gefühlte 100 Sambabands sind auf der Strecke verteilt. Die letzten 10 km werden richtig schwer. Jetzt rächt sich das schlechte Training. Sogar Gehpausen muss ich einlegen. Endlich bin ich auf "Unter den Linden". Dort hinten kann ich das Brandenburger Tor sehen.
Km 42 liegt kurz hinter dem Brandenburger Tor und dann kommen die besten 195m der Welt. Voll besetzte Tribühnen rechts und links. Jeder Läufer wird angefeuert. Es gibt die wohlverdiente Medaille, Wärmefolie und Getränke. Nach einer halben Stunde ausruhen bei herrlichem Wetter auf der Wiese vorm Reichstag mache ich mich wieder auf zum Brandenburger Tor. Gleich muss Gabriele kommen. Ich suche mir einen guten Platz, damit ich sie nicht verpasse. Bei so vielen Läufern ist es nicht so einfach, jemanden zu finden. Da kommt sie:-))))))))) Schnell über die Absperrung gesprungen und nochmal mit ihr zusammen über die Ziellinie. Hat auch was...... zweimal durchs Ziel ;-) Geschafft, wir sind im Ziel. Friedel und Günter habe ich schon gesehen. Fehlt nur noch Christoph. Aber wie ich ihn kenne, beisst der sich auch durch. Das Wort "Aussteigen" kennt der nicht. Christoph, Barbara, Gabriele und ich essen noch gemeinsam zu Abend. Dannach fahren die Beiden noch am Abend nach Hause. Gabriele und ich gehen müde und glücklich schlafen. Am nächsten Morgen starten wir zum Besuch der "erstaunlichsten Stadt des Universums"sagt jedenfalls Asterix ..... ROM Mein vierter Marathon in Berlin ist Geschichte, aber es wird nicht das Letzte Mal gewesen sein. Berlin ist immer eine Reise wert. Und zum Marathon erst recht.
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