So hat Doris Kempgens den Marathon in Rom erlebt
Ja, Rom würde ich nochmal laufen. Für mich ist es eine sehr beeindruckende Laufstrecke gewesen.
Als wir unseren Rucksack abgeben hatten, ging es sofort zum Start. Am Kolosseum stellten wir uns auf, alles war abgesperrt, nur die Marathonis hatten Zugang. Man fühlte sich wie Gladiatoren, die die Herausforderung annahmen, um die 42,195 km zu laufen. Die Sonne schien und es waren gefühlte 20 Grad. Die Stimmung war toll, los ging es.

Gänsehaut pur Absolutes Highlight war für mich KM 17, als wir die Straße zum Petersdom liefen. Diese breite Straße gehörte nur den Marathonis. Auf den Petersdom zulaufend ertönte ein Frauenchor und unser Papst erschien auf einer Großbildleinwand. 10 cm Gänsehaut pur. Leider bestanden die letzten 10 km aus Kopfsteinpflaster. Sie führten durch die touristischen Sehenswürdigkeiten Roms u.a. Piazza Navona, Spanische Treppe usw. Was natürlich toll war. Viele Zuschauer standen am Straßenrand und jubelten uns zu. Jedoch führte uns der Weg zum Ziel auch durch die engen Gassen Roms , wo natürlich viele Marathonis nicht mehr liefen, sondern nur noch gingen. Das kostete die schnelleren Läufern viel Zeit. Schade.
Beim Zieleinlauf am Kolosseum lief mir erneut ein kalter Schauer über den Rücken. Glücklich über meine Zeit und die schöne Medaille gingen wir zum Hotel und feierten am Abend unseren Sieg in einer typischen italienischen Pizzeria.
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Der Marathon in Rom war sehr eindrucksvoll. Das war für mich der erste Marathon den ich ohne meine Laufuhr bestreiten musste, da diese anscheinend defekt war. Maire empfahl mir: Lauf nach deinem Gefühl und höre auf deinen Körper Das habe ich gemacht, und diese Erfahrung war es wert. Ich habe dazugelernt.
Der Startbereich: Um in unserem Startbereich zu kommen, mussten wir neben dem Coloseum im abgesperrten Bereich einordnen. Dort wurden wir im abgesperrten Bereich entlang eingezäunten Weg zu dem jeweiligen Startblock geführt. Ich wusste nicht ob ich mich als Gladiator oder als Löwenfutter fühlen sollte. Ich habe mich für den Gladiator entschieden.
Der Start: Am Start hat sich der Veranstalter bei dem Teilnehmer für die Teilnahme an den Marathon bedankt. War ein schönes Gefühl.
Der Lauf : Der Lauf an sich war abwechslungsreich, vorbei an Sehenswürdigkeiten, und teilweise über Kopfsteinpflaster ( nach einigen Km habe ich mich daran gewöhnt ). Eins der Highlights war als wir am Petersplatz vorbeiliefen, und die Messe auf mehreren Leinwänden übertragen wurde, sowie der Chor im Hintergrund sang. Super

Die letzten Km: Die letzten KM führten uns durch die Altstadt, vorbei an der Spanischen Treppe, Trevibrunnen und so weiter, bis zu dem Einlauf am Coloseum vorbei in die Startgerade. Abschließend möchte ich sagen , dass dieser Lauf die Schmerzen und alles andere wert war, auch wenn ich im Zieleinlauf gedacht habe, das war dein letzter Marathonlauf, sitze ich heute hier und überlege welchen Marathon werde ich in 2011 noch machen.
Ich möchte mich bei, Andreas und dem Rest vom Marathonteam-Ratingen für den Zuspruch, Tipps , Rat, Tat sowie den ausgesuchten Trainingsstrecken bedanken, da ohne das Ganze währe ich heute wahrscheinlich nicht mehr am Laufen.
Zum Abschluss noch, ich habe mich mit meiner gelaufenen Zeit verbessert, und somit habe ich eine neue Bestzeit die lautet: 4:50:45
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