Laufreisen: Vienna City Marathon
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Vienna City Marathon, 19. April 2009 Viele historische Sehenswürdigkeiten 30.000 Teilnehmer aus über 100 Nationen laufen beim VIENNA CITY MARATHON auf einer der historisch schönsten Laufstrecke der Welt. (Gabriele Kluthe) |
Viele historische Sehenswürdigkeiten – vom Schloss Schönbrunn bis zum weltberühmten Opernhaus auf der Wiener Ringstraße mit ihren eindrucksvollen Prunkbauten, bis zum Höhepunkt, dem Zieleinlauf auf dem Heldenplatz -, wird den Läuferinnen und Läufern bei dem weltweit einzigartigen Musikangebot entlang der Strecke, einiges geboten. |
So stand es in der Ausschreibung, und wie war es wirklich: Es lohnt sich ein paar Tage vorher oder nach dem Marathon, mit einem Mehrtagesticket, Wien zu erkunden. Bei herrlichem Laufwetter sind wir (Andreas Pützer und ich) nach ein paar Startschwierigkeiten am Düsseldorfer Flughafen in Wien angekommen. In dem wunderschönen „Golden Tulip Art Hotel Vienna“ waren noch weitere 11 Läuferinnen und Läufer aus dem RP Marathonteam-Ratingen untergebracht. Nachdem wir etwas außerhalb von Wien im Messezentrum die Startunterlagen abgeholt hatten, war Marathon-Atmosphäre-schnuppern angesagt. Hierzu sind wir zum Startbereich am UNO-Gebäude und zum Zielbereich am Heldenplatz gefahren. Am Heldenplatz wurden gerade die Tribünen aufgebaut. Zwei von den herumliegenden Isoliermatten „organisierte“ Andreas uns, und wir ließen uns für den Rest des Tages auf der Wiese nieder. Denn zu viel Bewegung vor einem Marathon macht schwere Beine beim Lauf. |
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Am Veranstaltungstag selber heißt es, früh aufstehen. Um 9:00 Uhr starten 30.000 Teilnehmer (Marathon, Halbmarathon und Staffelmarathon). Ein gigantisches Feld setzt sich in Bewegung, welches sich nach 21,0975 km stark lichtet. Dann sind „nur“ noch die schnellen Staffelläufer und –läuferinnen und die starken Marathonis unterwegs. Vorbei an wunderschönen Prunkbauten und motiviert durch die Musik von Johann Strauß und W.A. Mozart liefen wir auf einer imposanten und anspruchsvollen Laufstrecke. Reichliche Verpflegungsstationen lassen keinen Durst und Hunger auf der langen Distanz aufkommen. |
Einige Passagen sind als Pendelstrecken ausgewiesen. Etwas nervig und anstrengend, wenn einem ein vertrautes Gesicht bei KM 28 entgegenläuft und dieser Läufer schon bei KM 38 ist: Ich muss noch 14,195km und der „schnelle Hirsch“ ist schon auf der Zielgeraden. Vielleicht hat mich auch diese Feststellung dazu bewogen, mich durchzubeißen und meine bisherige Bestzeit deutlich auf 4:14 Stunden zu verbessern. |
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Gänsehaut-feeling Der Zieleinlauf auf dem Heldenplatz ist „Gänsehaut-feeling-pur“. Begeisterte Menschen stehen oder sitzen auf der Tribüne und schreien und klatschen die Läuferinnen und Läufer ins Ziel. Der Nachzielbereich ist einfach aber zweckmäßig. Auf einer schönen großen Wiese bei herrlichem Sonnenwetter schlagen wir unsere Lager auf. Denn da waren ja noch die Isoliermatten vom Tag zuvor. Vorsorglich hatte Andreas sie unter einem Getränkewagen versteckt. Nicht nur hier fallen wir mit unseren gelben RP T-Shirts auf. Alle wiedergefundenen und schon vermissten Läuferinnen und Läufer fallen sich um den Hals, –wir haben es geschafft-. Es war eine wunderschöne Großveranstaltung. VIENNA – simply classic! Gabriele Kulthe |
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Fotos/Karte: Privat , www.vienna-marathon.com

































































































































